Dialoge

Miteinander reden, ins Gespräch kommen, sich begegnen, neue Perspektiven erschließen – dafür steht das Inklusive Theaterfestival DIALOGE. Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2014 in Schwerin  wurde dem Dialoge-Festival im Jahr 2015 der Förderpreis der Richard-Siegmann Stiftung verliehen. Dieses Jahr geht das Festival  nun in die dritte Runde, wieder  in der Hansestadt Rostock. Zentrale Orte sind die Bühne 602, das PWH, die Frieda23, die Volkshochschule und die Butterblume. DIALOGE ist ein inklusives Kulturprojekt und Theaterfestival. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung können künstlerisch miteinander tätig werden. Verschiedene Kleingruppen arbeiten in Workshops unter der  Leitung eines Theaterpädagogen. Gemeinsam setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Personagen aus einem Werk auseinander. Grundlage ist „Alice´s Abenteuer im Wunderland“ von Lewis Carrol. Zentrale Figur ist ein junges Mädchen, dass durch einen Kaninchenbau eine Reise durch ein Wunderland betritt . Auf ihrem Weg begegnet sie an verschiedenen Orten einer Vielzahl von sonderbaren Figuren und begibt sich in einen unentwegten Kampf gegen Missverständnisse. „Wenn es keinen Sinn hat, dann können wir uns eine Menge Mühe sparen, weil wir dann nämlich gar nicht erst versuchen müssen, einen zu finden“. Zum Auftakt des Festivals präsentiert das Theater „RambaZamba“ (Berlin) am 14. November „Alice auf Kaninchenjagd“ in der Nikolaikirche in Rostock, ein Stück für Kinder von 8 bis 85. Hier ist Alice ein kluges, tanzwütiges Mädchen, das versucht, die Regeln zu lernen, um die Erwachsenenwelt zu verstehen. DIALOGE finden statt in Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt und ihren künstlerischen Erscheinungsformen.  Zwischen Menschen, die selten einen Theaterbesuch erleben und Menschen, die regelmäßig im Theater zu Gast sind. Als inklusives, selbstverständliches und wertvolles Miteinander innerhalb einer Gesellschaft. In der Abschlussveranstaltung präsentieren die Workshopgruppen Schlüsselfiguren aus Alice im Wunderland. Durch die Bearbeitung der Charaktere setzten sich die Workshopteilnehmenden dem Prozess des Erwachsen werden auseinander, definieren für sich gesellschaftlichen Regeln, entwickeln kreative Formen von Widerstand und beziehen dazu eine individuelle Stellung.

Inklusion

Zugehörigkeit ist das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander. Jenseits der Betroffenen und deren Eltern sowie der Gruppe der professionellen Helfer ist Inklusion häufig noch ein abstraktes Thema. Das möchte das Inklusive Theaterfestival ändern. Es werden in der Hauptsache Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderung angesprochen, aber auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern. Die breite Öffentlichkeit kann gelungene Inklusion erleben. Direkte Begegnungen und positive Kontakte ermöglichen jenseits des Leistungsdrucks in der Schule, dass Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen kommen. Durch das Miteinander in künstlerischen Aktivitäten kann Akzeptanz entstehen, die in ein als Bereicherung erlebtes, produktives Miteinander mündet. Das ist Inklusion. Das Inklusive Theaterfestival DIALOGE wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie durch den Fonds Soziokultur.

WIR

Institutionelle Vorstellung

WIR SIND … … die Fantasia AG und seit 1991 eine feste Größe in der Rostocker Kulturlandschaft. Als multidisziplinäres Projekt angelegt bedienen wir die Sparten Theater, Artistik, Tanz und Musik. Diese Vielfalt an Ausdrucksformen ist bei uns stets verknüpft mit inklusiven Arbeitsformen. Daher liegt es in der Natur unseres Projektes, dass wir Kultur als Mittel der Verständigung nutzen, um für Barrierefreiheit in den Köpfen zu werben.

Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation (ISER) der Universität Rostock Das Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation (ISER) der Universität Rostock leistet durch Forschung und Lehre einen aktiven Beitrag zur gesellschaftlichen Anerkennung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die primären Ziele unserer Arbeit sind die Kompetenzentwicklung und Professionalisierung angehender Lehrkräfte in Regel- und Förderschulen sowie von Fachkräften im Bereich Frühe Hilfen.

Galerie

Eindrücke von diesem Jahr

Dialoge II_Abschluss-113 Dialoge II_Abschluss-59 Dialoge II_Abschluss-53 Dialoge II_Abschluss-48 Dialoge II_Abschluss-23 Dialoge II_Abschluss-22 Dialoge II_Abschluss-19 Dialoge II_Abschluss-13 Dialoge II_Abschluss-12 Dialoge II_Abschluss-11 Dialoge II_Abschluss-7 Dialoge II_Abschluss-4

Programm

Programm Programmübersicht

Vorstellung Postkarte | Plakat | T-Shirt Programmkarte Plakat Tshirt

VVK-Stellen

Pressezentrum Rostock
- Festival-Abende ausschließlich 15. Nov

Bühne 602
- Festival-Abende ausschließlich 15. Nov [Verkauf ab sofort]

LiWu
- Filmvorstellung am 15.Nov

Team

Theaterpädagogen

Team

Organisations-Team

KatjaKoch Katja Koch

KONZEPTION, KONTAKTMANAGEMENT

Lehrstuhl Sonderpädagogische Entwicklungsförderung an der Universität Rostock
RainerPahl Rainer Pahl

coming soon
stadtmuellerRebecca Stadtmüller

KONZEPTION, PÄDAGOGISCHE LEITUNG, KÜNSTLERISCHE LEITUNG

M.A. Soziologie/Erziehungswissenschaft
EMatthes Erzsébet Matthes

KONZEPTION, PÄDAGOGISCHE LEITUNG, KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Schauspielerin, Sonder- und Theaterpädagogin, zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Rostock.
mende Daniela Mende

coming soon

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